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Geschichte

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Geschichte, Gründung und Gegenwart des Wohnbau-Selbsthilfewerkes

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die deutschen Städte bis auf die Grundmauern zerstört. Millionen „Heimatvertriebener“ flüchteten aus den deutschen Ostgebieten vor der russischen Besatzung in den von den westlichen Siegermächten besetzten Teil Deutschlands. Auch im Landkreis Donauwörth erreichte die Wohnungsnot katastrophale Ausmaße. Das Elend in den hoffnungslos überfüllten Massenquartieren war nicht mehr zu ertragen.  

Wohnbau Selbsthilfewerk Donauwörth Barackenlager Weichselwoerth     Druckplatte

Am 7.Februar 1949 trafen sich beim damaligen Donauwörther Landrat, Herrn Dr. Dietrich, weitblickende und tatkräftige Bürger um mit dem Grundgedanken und Willen „Hilfe durch Selbsthilfe“ unsere Baugenossenschaft zu gründen. Das Wohnbau-Selbsthilfewerk war geboren.

 

Aufsichtsratsmitglieder im Gründungsjahr:

  • Ernst Fladerer, Bankdirektor und Aufsichtsratsvorsitzender
  • Paul Löw, Bürgermeister von der Stadt Harburg
  • Max Kruse, Fabrikant (Käthe Kruse Puppen)
  • Karl Petzold, Architekt
  • Gottfried Winter, Bürgermeister der Gemeinde Mauren
  • Engelbert Bayr, Bürgermeister der Stadt Wemding
  • Lorenz Schmitt, Bürgermeister der Gemeinde Asbach-Bäumenheim

 

Vorstände im Gründungsjahr:

  • Dr. Johann Dietrich, Landrat des Landkreises Donauwörth
  • Egon Gerhard, Leiter des Kreiswohnungs- und Flüchtlingsamtes
  • Dr. Ing. Rudolf Müller, Sachverständiger für Boden- und Baugrundforschung
  • Dr. Ing. Fritz Lorberg, Rechtsanwalt
  • Herbert Weinhold, Geschäftsführer

 

Nach der Währungsreform 1948 war die Geldbeschaffung schwierig. Hier erwies sich der Selbsthilfegedanke als einziger und richtiger Weg. Der Landkreis, die Stadt Donauwörth und viele umliegende Gemeinden zeichneten Anteile. Der Landrat wandte sich mit der Bitte um Spenden an die Bevölkerung.

In einem Aufruf für Haussammlungen hieß es u.a.:
Wohnungselend fördert Unmoral, Krankheit und Seuchen. Zank, Hass, Neid und seelische Bedrängnis haben nur allzu oft ihren Grund in den Zusammenleben vieler Menschen auf zu engem Raum. Nur gesunde und menschenwürdige Wohnungen vermögen all diesen furchtbaren Zeiterscheinungen zu begegnen. Helft alle mit, Frieden und Freundschaft untereinander zu fördern und zu festigen. Habt offene Herzen und Hände in Deutschlands größter Notzeit, den Wohnbau ist Dombau. Tanzveranstaltungen wurden organisiert bei denen das Eintrittsgeld als „Bausteine“ erhoben wurde.

Eintrittskarte  Harburg, Stadelhofsiedlung, Siedlerwerg 2 – 10, 5 Häuser mit 20 Wohnungen, Bezug 01.07.1950


Die Summe von 9.377,10 DM zeigen den Erfolg der Sammlungen und Veranstaltungen auf. Wer in den Genuss einer Wohnung beim Wohnbau-Selbsthilfewerk kommen wollte musste Mitglied bei der Genossenschaft sein. Der Geschäftsanteil betrug 500 DM. Im Gründungsjahr zeichneten 86 Mitglieder Anteile und im Jahr darauf waren bereits 219 Genossen eingetragen. Der finanzielle Grundstein für die erste Baumaßnahme im Harburger Siedlerweg war gelegt.

Die Baumaßnahmen begannen. In Donauwörth, Zirgesheim, Asbach-Bäumenheim entstanden 8 Erwerbshäuser mit 16 Wohnungen. In Neuhausen wurde ein Gemeindehaus mit 6 Wohnungen errichtet. 1950 entstanden weitere 6 Erwerbshäuser in Monheim, 1 Miethaus in Wemding, sowie 2 Erwerbshäuser mit 4 Wohnungen in Donauwörth, 2 Miethäuser mit 20 Wohnungen in Monheim, sowie 6 Wohnhäuser mit 32 Wohnungen in Donauwörth-Ost in der Zirgesheimer Straße. Alle diese Vorhaben wurden 1951 bezugsfertig. Die Genossenschaft hatte gezeigt was sie kann, stetig steigende Mitgliederzahlen bestätigten das Prinzig der Selbsthilfe. 1952 wurde in Asbach-Bäumenheim die Sudetenstraße 2 bis 12 mit 30 Wohnungen bezugsfertig. Die Gebäude der Michael-Imhof-Straße 1 bis 40 und Zirgesheimer Straße 30 bis 56 mit 241 Wohnungen wurde bis Ende 1960 erbaut.

Zirgesheimer Straße 1959


Wohnbau Selbsthilfewerk Donauwoerth Michael Imhof Str24  Wohnbau Selbsthilfewerk Donauwoerth Schmidgarten  Wohnbau Selbsthilfewerk Donauwoerth Parkstrasse 24

Nach dem Bau der Alfred-Delp-Kaserne auf dem Schellenberg wurde ab 1960 die Donauwörther Parkstadt für die Wohnbebauung erschlossen. 294 Wohnungen wurden in der Parkstraße, Sternschanzenstraße, Percholdsdorfer Straße, Birkenstraße und Buchenstraße gebaut.

Wohnbau Selbsthilfewerk Donauwoerth Sued Ost Ansicht  Wohnbau Selbsthilfewerk Donauwoerth Birkenstrasse 5 6  Wohnbau Selbsthilfewerk Donauwoerth Birkenstrasse 7 8


Von 1968 bis 1971 entstanden die Mehrfamilienhäuser in Asbach-Bäumenheim in der Buchenstraße und Jurastraße mit 42 Wohnungen. Bis 1983 entstanden 695 Wohnungen, 3 Gemeindehäuser, 1 Geschäftshaus, 16 Eigenheime und 59 Garagen. Im Jahr 1988 wurde ein Regiebetrieb für Instandhaltungsarbeiten gegründet, der im früheren Geschäftshaus, Michael-Imhof-Straße 16 untergebracht war. 1995 zog der Regiebetrieb in das neue Werkstattgebäude mit Lager und Garagen in der Zirgesheimer Straße 32A um. Im Jahr 1999 feierte das WS seinen 50.Geburtstag. Fünfzig Jahre lang erfolgreiche und soziale Arbeit, fünfzig Jahre Wohnungsbau und -verwaltung. 2005 wurde das neue Wohn- und Geschäftshaus in der Michael-Imhof-Straße 9/11 von unserer Verwaltung bezogen.

 Wohnbau Selbsthilfewerk Donauwoerth Geschaeftshaus  Wohnbau Selbsthilfewerk Donauwoerth Perchtoldsdorferstr.1 11  Wohnbau Selbsthilfewerk Donauwoerth Sternschanzenstr.23 27

Das alte Geschäftsgebäude Michael-Imhof-Straße 16 wurde abgebrochen und an dieser Stelle 7 Garagen errichtet. Mit der Einführung des Programms „soziale Stadt Parkstadt“ durch die Stadt Donauwörth im Jahr 2005 begann das Wohnbau-Selbsthilfewerk mit durchgreifenden Modernisierungsmaßnahmen in der Birkenstraße, Perchtoldsdorfer Straße, Parkstraße und Sternschanzenstraße. Neben der energetischen Ertüchtigung der Gebäude durch den Einbau von Zentralheizungen mit Gasbrennwertgeräten oder Holz-Pelletheizungen mit solarunterstützter Brauchwassererwärmung werden auch zeitgemäße Grundrissveränderungen bei Bädern und Küchen und der Anbau von Vorstellbalkonen vorgenommen. Diese Maßnahmen werden kontinuierlich weitergeführt.

Wohnbau Selbsthilfewerk Donauwoerth Parkstrasse 24 28  Wohnbau Selbsthilfewerk Donauwoerth Birkenstrasse 1 2  Wohnbau Selbsthilfewerk Donauwoerth Parkstrasse 30 30B

 

 Parkstraße 12-16 modernisiert 2015 Vollwärmeschutz Gaszentralheizung mit solarunterstützter Brauchwassererwärmung Grundrissänderungen, VorstellbalkoneIm Jahre 2016 verfügt das WS über 658 Wohnungen, 2 Gewerbeeinheiten, 72 Garagen und 10 Tiefgaragenstellplätze. Das WS hat sich den wandelnden marktpolitischen Bedingungen angepasst und kann seinen Genossen eine Wohnqualität bieten, die auch den Ansprüchen des freien Wohnungsmarktes gerecht wird. Was das Wohnen bei dem WS so attraktiv macht, ist die Tatsache, dass man als Genossenschaftsmitglied gewissermaßen "Mieter im eigenen Haus" ist. Das gibt nicht nur ein gutes Gefühl, das schafft auch lebenslanges Wohnrecht. Vor allem aber sind WS-Wohnungen kein Spekulationsobjekt. Das bedeutet wirtschaftlich angemessene Mieten und hohe Investitionen in die Werterhaltung.

Ein weiterer Unterschied zu den privaten Wohnungsbaugesellschaften bietet die Genossenschaft ihren Mitgliedern mit der Tatsache, dass man sich nicht an der Gewinnmaximierung, sondern an den Interessen der Solidargemeinschaft orientiert. Man wohnt hier nicht nur der preiswerten Wohnungen wegen, sondern auch, weil es in der Genossenschaft ein klein wenig persönlicher und herzlicher zugeht, als im freien Wohnungsmarkt. Den kommerziell orientierten Unternehmen wäre es gar nicht möglich, sich so um den Mieter zu bemühen, wie es den Mitarbeitern des WS möglich ist.

 

Sprechzeiten

Sprechzeiten:

DI und DO 09.00 - 12.00 Uhr
MI 15.00 - 16.00 Uhr
oder nach Vereinbarung

 

Sie können uns im Büro erreichen:

MO bis DO 08.00 - 12.30 Uhr
und 13.00 - 16.00 Uhr
FR 08.00 - 12:30 Uhr

 

Adresse

Michael-Imhof-Str. 11
86609 Donauwörth
 
(0906) 70 56 6-0
 
 

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